8 Tipps gegen Anspannung

Innere Unruhe, das Gefühl, das dir alles über den Kopf wächst und der ganze Körper und Geist dauerhaft unter Strom steht. Angespannt sind wir alle mal von Zeit zu Zeit.

Es steht eine Prüfung an, die Arbeit nimmt kein Ende, ein kompliziertes Projekt ist zu meistern, die Pfunde wollen einfach nicht purzeln, die Kinder wollen zu einer Aktivität nach der anderen gefahren werden und der Alltag soll auch noch irgendwie gemeistert werden und das bitte auch perfekt und ohne Fehler. Die Anspannung und Unruhe baut sich auf, wächst von Tag zu Tag und wird zu einem ständigen Wegbegleiter.

Doch was ist, wenn kein Ende in Sicht ist, wenn es immer so weiter geht. Das Einschlafen fällt schwer, einfach mal nichts tun, das kommt für dich nicht in Frage, denn es gibt tausend Dinge die erledigt werden MÜSSEN. Zurücklehnen, ein gutes Buch lesen und einen Tee trinken, Zeit für dich passt nicht in deinen Terminplaner.

 

Die Gedanken rasen, die Muskeln schmerzen vor Anspannung, du bist schnell gereizt und schlecht gelaunt. Zufriedenheit und Glück sind Zustände, die du nicht oft verspürst.

Und jetzt sage ich dir etwas, was viele Menschen erst zu schätzen wissen, wenn es zu spät ist:

Du hast nur einen Körper und eine Gesundheit!

Lasse es nicht soweit kommen, dass dich dein Körper durch einen Herzinfarkt oder einen Burn Out in die Knie zwingt, damit du endlich mal langsamer durch dein Leben gehst.

Deswegen möchte ich dir 4 Tipps mitgeben, die dir Entspannung und Gelassenheit bringen können.

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1. Atemübungen

Wenn wir gestresst sind atmen wir häufig flach und hektisch, dadurch wird dein Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und dein Gehirn in Alarmbereitschaft gesetzt.

Wenn du merkst, dass die Anspannung und Nervosität dich zu überrollen drohen, dann atme ein paar Mal tief durch die Nase ein und laaaaaaaange durch den Mund wieder aus.

Falls du ein bisschen mehr Zeit hast, dann stelle dir deinen Timer auf mindestens fünf Minuten und atme einfach nur ein und aus.

Jedes Mal, wenn dir Gedanken kommen, dann konzentriere dich wieder aktiv auf deine Atmung und sage dir in Gedanken:

Ich atme ein, ich atme aus. Ich bin ganz entspannt und ruhig.

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2. Meditation und Yoga

Atemübungen gehen schon in die Richtung Meditation. Es gibt schöne geführte Meditationen mit positiven Affirmationen, die deine Gedanken ruhiger und positiver werden lassen. Es kann dir helfen deinen Körper und Geist zu entspannen und den Gedankenstrudel zu durchbrechen.

Am Anfang wird es dir vielleicht etwas schwer fallen einfach still zu sitzen und bei dir zu sein. Du kannst diese Entspannung aber lernen. Genau wie du deinen Bizeps trainierst, kannst du auch dein Gehirn darauf trainieren zu entspannen.

Yoga ist super, um deinen Körper zu entspannen, dich zu dehnen und zu fokussieren. Anders als bei der Meditation bist du beim Yoga aktiv. Wenn du sehr unruhig und angespannt bist, würde ich dir erst eine Einheit Yoga und dann die Meditation empfehlen.

Ich verlinke dir hier eine meiner Lieblingsmeditationen von Mady Morrison. Bei ihr findest du auch großartige Yoga Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=ockCQMt9kM0

 

3. Aktiv sein

Spazieren gehen, joggen, tanzen, Krafttraining, Yoga, egal was du machst, Hauptsache du bewegst dich. Denn Sport baut Stress ab. Wenn du dich körperlich aktiv bist, dann werden sogenannte Glückshormone (Endorphine und Serotonin) produziert.

Du bekommst einen freien Kopf und kannst deine Probleme mit einer neuen Denkweise angehen.

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4. Du MUSST gar nichts

Ja, es gibt einige Dinge, die erledigt werden müssen. Aber häufig laden wir uns noch viel mehr auf die Schultern, ohne dies bewusst wahrzunehmen, als wir sowieso schon mit uns tragen. Schau mal bei dir.

Gibt es Sachen, mit denen du dich selber unter Stress setzt?

Muss die Wäsche wirklich heute noch gemacht werden, obwohl du acht Stunden gearbeitet und die Kinder von A nach B gefahren hast?

Musst du wirklich 5 Kg bis zum Ende des Monats abnehmen oder reicht es auch in 4 Monaten?

Ich könnte dir tausend Beispiele aus dem Alltag aufzählen, die wir alle kennen.

Werde dir bewusst, was dich stresst.

Manchmal liegen die Stressfaktoren im Verborgenen, im Unterbewusstsein und wir wissen gar nicht genau warum wir gestresst sind. Fühle in dich hinein, zum Beispiel bei einer Meditation.

Werde dir deiner Gedanken bewusst und entscheide selber, ob du musst oder nicht.

 

5. Gönne dir Auszeiten

Eine Auszeit nehmen.

Hört sich so banal an, hat aber so viel Bedeutung und kann dein Leben verändern.

Ständig steht etwas auf unserer To Do Liste und wir hetzen von einem Termin zum nächsten.

Wir stehen ständig unter Stress und die Anspannung in uns wächst. Deswegen ist es wichtig dein System auch mal wieder runterzufahren und zu entschleunigen, um dann mit mehr Energie und Motivationen deinen restlichen Tag zu meistern. Denn ausgebrannt und müde wirst du nicht die Leistung bringen können, die du haben möchtest. Die kleine „Me-Time“ ist also in gar keinem Fall verschwendete Zeit, sondern du musst es wie eine Tankstelle sehen. Dein Tank ist leer und du musst ihn wieder mit ausreichend Brennstoff füllen, damit es mit Speed weitergehen kann.

Baue dir deine Auszeit in deinen Kalender mit ein. Halte dir diese Zeit unbedingt frei und quetsche nichts anderes darein. Eine halbe Stunde ist schon super. In dieser Zeit kannst du in Ruhe etwas trinken, essen, ein Buch lesen, meditieren, die Natur genießen, dir eine Maske auflegen, deine Nägel lackieren, egal was, Hauptsache du tust etwas für dich. Und schalte dabei dein Handy und alle anderen elektronischen Geräte aus. Ein kleiner „Digital-Detox“ tut sehr gut, denn die andauernden Nachrichten und ständige Erreichbarkeit sorgen auch für Stress.

P.S. Am Anfang könnte es sein, dass du etwas kribbelig wirst, aber das gibt sich nach etwas Übung.

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6. Prioritäten setzen

Am liebsten würdest du 100 Dinge gleichzeitig erledigen. Deine Gedanken sind ein Wirrwarr und du spürst häufig ein Gefühl der Unzufriedenheit am Ende des Tages, weil du doch wieder nicht alles geschafft hast, was du dir vorgenommen hast.

Setze dir Prioritäten. Schreibe dir am besten einmal auf, was du alles machen musst und gliedere deine To-Do´s in Bereiche ein, wie zum Beispiel Arbeit, Haus, Kinder, Finanzen etc. Schaue dir nun an was dir am wichtigsten ist und arbeite den Bereich zuerst ab. Wenn dir eine saubere Wohnung sehr wichtig ist und du dich andauernd stresst, weil du vor lauter anderer Dinge nicht zum Putzen kommst, dann sehe dir deinen Tag an und versuche ihn anders einzuteilen. Ich hatte auch ziemlich lange zehn Eisen gleichzeitig im Feuer und an jedem habe ich immer mal wieder gearbeitet, aber nie ist eins fertig geworden. Das hat mich sehr gestresst und unzufrieden gemacht. Ich habe mir dann zum Beispiel meinen Blog herausgesucht, da es mir wichtig ist, diesen weiter voran zu treiben. Alles andere steht an zweiter Stelle und das gibt dir ein gutes Gefühl für das zu arbeiten, was du als wichtig empfindest.

 

7. Deine Einstellung und Perfektionismus

Perfektionismus ist an sich etwas Gutes. Aber er kann dir auch sehr im Weg stehen. Denn oftmals hemmt er uns endlich etwas anzupacken. Ich habe bestimmt ein halbes Jahr gebraucht, bevor ich meinen Blog online gestellt habe, weil mir immer irgendetwas nicht gefallen hat. Hier nochmal eine Schrift ändern, da nochmal das Design ändern und so weiter, weiter und weiter. Ein ganzes halbes Jahr in dem ich einfach hätte anfangen und aus meinen Fehlern lernen können. Die Angst etwas falsch zu machen sitzt aber oftmals sehr tief und das in vielen Bereichen unseres Lebens. Wir stellen uns dadurch selber eine Mauer in den Weg und stressen uns. Wer ist denn schon perfekt? Fast niemand oder. Ich kenne keinen Menschen, der perfekt ist und ich denke das ist in Ordnung

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8. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ganz einfach und doch vergessen wir es in unserer schnellen und stressigen Welt so oft. Deine Gedanken bestimmen deine Gefühlswelt. Denkst du andauernd negativ, so wird sich auch dein Leben negativ anfühlen. Warum hat der die Gehaltserhöhung bekommen und ich nicht? Warum bin ich schon wieder der einzige der Überstunden machen muss? Warum sind alle schlank nur ich nicht? Warum habe ich so ein kleines Auto und der Nachbar den fetten Audi vor der Tür? Die Welt ist immer ungerecht zu mir…kennst du solche Menschen oder hast du dich gerade vielleicht selber wiedergefunden? Das ist gar kein Problem und muss niemandem peinlich sein. Der erste Schritt ist nämlich zu erkennen, dass man so denkt. Und dann kannst du bewusst deine Gedanken ändern und damit auch deine ganze Einstellung. Anstatt alles negativ zu sehen, kannst du dich auf das fokussieren, was du hast und was deine Ziele sind. Schreibe dir morgens oder abends jeden Tag 3-5 Dinge auf, für die du dankbar bist. Ich überlege mir jeden Morgen gleich nach dem Aufwachen drei Dinge, für die ich in meinem Leben dankbar bin. So startest du gleich mit positiven Gedanken in deinen Tag.


 
Meine Ziele für 2018.pdf

1. Schritt: Schreibe dir deine Ziele auf. Die großen Kästchen sind für deine Lebenbereiche wie z.B. Gesundheit, Arbeit, Reisen etc

 

Warum will ich das.pdf

2. Schritt: Notiere dir, warum du dein jeweiliges Ziel erreichen möchtest. 


Der Weg ist das Ziel.pdf

3. Schritt: Schreibe dir nun schon mal grob auf wie du dein Ziel erreichen könntest. Was musst du tun?